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„Wie haben Sie das gemacht? Aufzeichnungen zu Frauen und Filmen“. Das Projekt steht auf drei Säulen: einem Buch mit 80 Beiträgerinnen, zwei DVDs mit 24 Kurzfilmen von Frauen und einer Filmreihe mit Filmen von Frauen aus den letzten 50 Jahren. Auftakt des Events ist eine Buchpremiere mit Kinofilmen, Vorträgen, Diskussion, Wein und Gesang, Gesang, in der Akademie der Künste im Hanseatenweg am 16. Oktober. Unmittelbar im Anschluss daran beginnt die Filmreihe mit Kurz- und Langfilmen im Zeughauskino im Historischen Museum, Unter den Linden.

Obwohl immer mehr Frauen in Filmberufen erfolgreich sind, liegt in Deutschland das Verhältnis von Spielfilmen, die von Frauen gemacht werden, noch immer bei 5:43. Warum ist das so? „Wie haben Sie das gemacht?“ versteht sich als Forschung und Bestandsaufnahme.

Dem Projekt liegt ein Buch zugrunde, in dem Frauen aus Filmberufen der letzten 50 Jahren zu Wort kommen. Regisseurinnen, Autorinnen, Schauspielerinnen, Redakteurinnen, Festivalmacherinnen und Produzentinnen erzählen von ihrem Werde-gang, ihren Problemen und Zukunftsvorstellungen. Bekannte Frauen wie Margarethe von Trotta, Caroline Link, Maren Ade, Julia von Heinz, Connie Walther und Schauspielerinnen wie Fritzi Haberlandt, Julia Jentsch und Anna Thalbach sind mit Beiträgen ebenso vertreten wie die Newcomerinnen Laura Laabs, Isabelle Suba und Tatjana Turanskyj. Defa-Regisseurinnen wie Helke Misselwitz, Evelyn Schmidt, Iris Gusner erzählen von „damals“ und werden aktiven Festivalleiterinnen und Kuratorinnen wie Maike Höhne und Silke Räbiger gegenüber gestellt.

Die Veranstaltung lädt zu einer Filmschau ein und stellt in moderierten Diskussionen Fragen nach dem kreativen Potential der weiblichen Filmschaffenden. In generationsübergreifenden Diskussionen möchten wir auf die Situation von Frauen in Filmberufen aufmerksam machen und ihre Arbeitsmöglichkeiten heute Publikum und Gästen diskutieren. Wir zeigen sowohl nachdenklich stimmende, als auch unterhaltsame Filme, laden zu Vorträgen ein, lassen Diskussionen entstehen, um gemeinsam künstlerische Visionen der Zukunft zu entwickeln.

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